Zum Inhalt springen
Strategie-Call buchen

Recht & Regeln

Voice AI und Recht: Hinweis, Aufzeichnung, Werbeanrufe

Rechtliche Stolperstellen bei Telefonie mit KI. Orientierung ohne Rechtsberatung.

Telefonate mit KI berühren mehrere Rechtsbereiche. Die folgenden Punkte geben Orientierung, ersetzen aber keine Prüfung durch Fachleute.

  • Transparenz: Menschen sollten erkennen können, dass sie mit einem KI-System sprechen. Der EU AI Act sieht für bestimmte Systeme eine entsprechende Informationspflicht vor. Ein klarer Hinweis zu Gesprächsbeginn ist ohnehin sinnvoll.
  • Aufzeichnung: Das heimliche Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes kann strafbar sein. Eine Aufzeichnung setzt in der Regel eine Information und eine tragfähige Rechtsgrundlage voraus, meist eine Einwilligung.
  • Datenschutz: Stimme und Gesprächsinhalt können personenbezogene Daten sein. Zweck, Speicherdauer und Auftragsverarbeitung müssen geregelt sein.
  • Werbeanrufe: Für telefonische Werbung gegenüber Verbrauchern gelten strenge Vorgaben im UWG. Ein Voice Agent ändert daran nichts.
  • Beschäftigtendaten: Wenn Mitarbeitende am Gespräch beteiligt sind, können Mitbestimmungsfragen entstehen.

Praktisch hilft ein Gesprächsbeginn wie: „Sie sprechen mit dem digitalen Assistenten von …“, ein Angebot zur Weiterleitung an eine Person und eine kurze Datenschutzinformation. Lassen Sie Ihr Konzept von Datenschutzbeauftragten oder einer Kanzlei prüfen.

Zur Übersicht

Verwandt

Mehr zu Voice AI, Governance