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Bewertungsmatrix für das KI-Portfolio

Eine Matrix, mit der Geschäftsführung und IT mehrere KI-Vorhaben vergleichen und Investitionen begründen.

Sobald mehrere Piloten laufen oder geplant sind, wird aus Einzelentscheidungen ein Portfolio. Dann braucht die Geschäftsführung eine gemeinsame Sicht auf Erträge, Aufwand und Abhängigkeiten.

Eine brauchbare Matrix führt je Vorhaben diese Spalten:

  • Geschäftsziel und verantwortliche Person
  • Erwarteter Nutzen mit Annahmen, getrennt nach Zeitersparnis, Qualität und Umsatz
  • Einmalige Kosten (Konzeption, Integration, Schulung) und laufende Kosten (Lizenzen, Nutzung, Betrieb, Pflege)
  • Datenabhängigkeit und Reifegrad der Daten
  • Risikoklasse und Regelbedarf (Datenschutz, EU AI Act)
  • Abhängigkeit von anderen Vorhaben, etwa gemeinsame Wissensbasis

Rechnen Sie nach Szenarien (vorsichtig, erwartet, optimistisch) statt mit einer einzelnen Zahl. Prüfen Sie außerdem, welche Vorhaben dieselbe Infrastruktur nutzen. Eine gemeinsame Wissensbasis oder Plattform senkt die Stückkosten jedes weiteren Anwendungsfalls.

Überprüfen Sie die Matrix quartalsweise. Vorhaben, die ihre Ziele nach einem klar definierten Zeitraum nicht erreichen, werden angepasst oder beendet. Diese Disziplin ist wichtiger als jede Formel.

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